Erfolgreiche Biber-Baum-Aktion in Rankweil beim Forstgarten des Landes Vorarlberg
Bäume vergittern stand am 21. Februar im Rahmen eines Klimaschmiede-Projekts auf dem Programm. Warum das wichtig ist, erfuhren die Teilnehmenden gleich zu Beginn bei einer Begehung des Gebietes.
Der Biber ist in ganz Vorarlberg aktiv und freut sich über das große und manchmal auch sehr frische Baumangebot. Nicht jeder Baum – und vor allem nicht unbedingt frisch gesetzte Bäume – aber soll seiner Bautätigkeit zum Opfer fallen und so machten sich sechs Wetterbeständige am verregneten Samstagmorgen auf, Gitter an markierte Bäume anzubringen, die den Nagetätigkeiten des Bibers freundlich Einhalt gebieten.
Vor der Arbeit, hilfreiche Erklärungen
Agnes Steininger, die Biberbeauftragte des Landes erläuterte zu Beginn der Aktion, wie wichtig es ist, Bäume zu schützen, aber auch genug Bäume dem Biber zu überlassen. Dann gab es noch Tricks für Transport und Verwendung der Gitterrollen und die Verschlussmaterialien.
Auch Biber lernen dazu
Allerdings sei der Biber mit der Zeit schlau geworden und kann manchmal den Draht mit seiner Nase von unten her aufbiegen. Deshalb haben wir uns bemüht, so tief wie möglich den Abschluss mit dem Gitter anzubringen. Knapp 3 Stunden inklusive kurzer Jausenpause – haben fünf Frauen und ein Mann gebraucht, um 35 Bäume einzuwickeln. Der Einsatz wurde von Agnes Steininger und den Vertreterinnen der Marktgemeinde Rankweil als sehr erfolgreich gelobt.
Förderung des Gemeinschaftssinn
Danke an Naturwächter Axel Beland, der Wind und Wetter getrotzt hat, und neben dem Bäume einwickeln erfolgreich das, in den Matsch geratene, Fahrzeug mit gesammelter weiblicher Schubkraft auf den Fahrweg zurückgeleitete.


